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Miakas Labor

Ich hab gesagt der nächste Blogeintrag kommt wenn das Bild an dem ich arbeite fertig ist. Dies ist unverkennbar ein Blogeintrag. Was sagt uns das?

Miakas Achemie Labor

Ich habe echt ewig gebraucht dieses Bild zu zeichnen, so lange dass ich jetzt Kopfschmerzen hab und nichts weiter schreiben will dazu. In der nächsten Zeit kommt bestimmt mal wieder ein Eintrag, wenn mir was interessantes zu erzählen einfällt.

Größere Version: http://www.deviantart.com/deviation/41384518/

Geht in Cars, falls er noch kommt.
14.10.06 17:15


Schreibmaschinen

Mir wurde ja gesagt ich schreibe zu selten, also schreibe ich mal ein wenig, dann freuen sich die, die meinen ich schreibe zu selten.

Schreiben ist doch ein wunderschönes Thema, oder? Und wie schreibt man am besten? Genau, mit Schreibmaschinen. Mein bestes Tippinstrument ist natürlich das, was mir grade auf dem Schoß liegt, aber ich habe seit einer Weile eine Liebe zu antiken Schreibmaschinen entdeckt.

Eine der ersten mit denen ich Kontakt hatte, die ich aber nicht sonderlich liebe, ist die alte Schreibmaschine in der Bücherei in der Schule. Die ist dazu da um Karteikarten zu tippen und das ist nun echt mit Abstand das, was sich mit dieser Maschine am beschissensten machen lässt. Ich würde sie vom Alter her irgendwo in den 50ern einordnen, aber das ist reines Gefühl. Ich zweifle aber nicht daran, dass sie seit damals durchgängig benutzt wurde, immer in unserer Schülerbücherei. Karteikarten lassen sich damit sowas vom mies tippen, weil man sie so schlecht einspannen kann und die Trommel auch nur wenn sie gerade mal Lust hat gedenkt die Karte dann auch mitzubewegen, wenn sie sich dreht.

In der Bücherei sollte man meines Erachtens nach mal von dem alten System absehen und das ganze von Grund auf modernisieren, ich denke da an einen Computer in den dann eine Datenbank mit Büchern eingegeben wird. Das würde auch die Arbeit in der Bücherei viel einfacher machen.

Na wie auch immer. Hier geht es ja schließlich nicht um die Bücherei, sondern um meine Schreibmaschinen.

Triumph Perfekt

Obige Bezeichnung ist so ziemlich das einzige, was ich über die Maschine wirklich weiß. Bis auf natürlich dass sie irgendwie graugrün ist, eine Reiseschreibmaschine mit großem grünen Koffer ist und dass das Farbband gerne mal rausfliegt.

Diese Schreibmaschine ist die erste antike Schreibmaschine, die ich mir je gekauft hab. Sie ist mir beim Altstadtfest 2005 zugelaufen (obwohl ihrem vorherigen Besitzer erstmal 5 Euro zulaufen mussten) und hat seit dem vor allem ein neues Farbband erhalten. Das mit dem Farbband war eine ganze Weile rumgeeiere, aber inzwischen tippt sie halbwegs gut, obwohl das besagte Farbband in letzter Zeit gerne rausfliegt und etwas Probleme damit hat auch wirklich dann oben zu sein, wenn es oben sein soll (eben wenn getippt wird). Vielleicht muss ich da mal ein paar Schrauben anziehen und das Ding generell mal ölen.

Nach einiger Recherche bin ich mir inzwischen sicher, dass sie nach 1925 entstanden sein muss, aber vor 1956. Ich hab das Bild von einer Triumph Perfekt Schreibmaschine von 1925 gesehen und die ist eindeutig älter als meine und ich weiß dass 1956 die Firmen Triumph und Adler sich zusammenschlossen und die bis heute existierende Triumph Adler AG gründeten, und wenn sie nach diesem Zusammenschluss entstanden wäre, würde Triumph Adler draufstehen, und nicht nur Triumph. Ich denke allerdings, dass sie irgendwann in den 50ern entstanden sein muss, verglichen mit dem was ich über meine anderen Schreibmaschinen weiß. Stammt nebenbei aus Nürnberg, das Gerät.

Corona

Meine Corona Schreibmaschine habe ich beim Altstadtfest in diesem Jahr gekauft. Sie tippt besser als die Triumph, obwohl ich glaube dass sie älter ist. Wahrscheinlich wurde sicha ber besser um sie gekümmert. Sie ist auch eine Reiseschreibmaschine, schwarz mit runden Tasten die alle einen silbernen Rand haben. Die rechte Floating Shift Tast macht nicht so ganz wie sie soll, sie bleibt immer unten und ist damit eher Shift Lock als Floating Shift. Das stört aber eigentlich gar nicht mal so sehr.

Sie hat eine amerikanische Tastenbelegung und hintendrauf steht auch "Made in USA". "LC Smith and Corona Typewriters Inc." steht ebenfalls drauf, der Name der Firma von der sie hergestellt wurde. Wie diese Schreibmaschine nach Deutschland gekommen ist, weiß ich absolut nicht, aber das ist mir auch relativ egal, Hauptsache sie ist hier.

Obwohl, man könnt ja mal eine Geschichte schreiben, "Der Weg der Schreibmaschine", oder so und denkt sich dann lauter komische Wege aus wie die Schreibmaschine es hierher geschafft haben könnte. Würde sicher Spaß machen.

Zum Alter kann ich auch wieder nur eingrenzende Kriterien geben. Sie muss nach 1926 entstanden sein, weil die Firma da erst den Namen erhielt, der hinten draufsteht, und ich denke sie müsste vor 1955 entstanden sein, da die Firma ab da elektrische Schreibmaschinen herstellte und ich bezweifle, dass sie dann noch mechanische bauten.

Ab 1942 bis höchstwahrscheinlich 1945 stellte die Firma keine Schreibmaschinen her, (die Endzeit ist allerdings geraten) da sie auf Anfrage der US Regierung stattdessen Waffen herstellen mussten. Auf 1945 komme ich, einfach weil da der Krieg zu ende war. Von dem (kleinen und schlecht erkennbaren) Bild einer Schreibmaschine die 1942 von der Firma hergestellt wurde, schließe ich, dass meine wahrscheinlich nach der Kriegspause entstand, da die von 1942 deutlich älter aussieht. Also ist meine anscheinend zwischen 1945 und 1955 entstanden. Das ist natürlich eine schönere Eingrenzung im Gegensatz zu der von der Triumph, aber so richtig hilfreich ist das dann auch nciht unbedingt.

Ich tippe auf Anfang der 50er, aber richtig sicher sein kann man da ja nie.

Optima M10

Das neueste Mitglied meiner Schreibmaschinensammlung ist allerdings am einfachsten einzuordnen, das sie als einzige eine anständige Typenbezeichnung hat.

Sie ist auch gleichzeitig die, für die ich am wenigsten bezahlen musste, da ich sie von Bekannten geschenkt bekommen hab. Sie ist ebenfalls die größte aller Schreibmaschinen die ich habe. Superlative schreimaschine, denn die dreckigste ist sie auch noch. Da arbeite ich allerdings gegen an. Ich hab heute erstmal das Teil angesaugt und versucht etwas von dem Staub abzupinseln. In nächster Zeit werde ich mal mit meinem Vater zusammen die Schreibmaschine ölen, und wenn sie dann noch nciht richtig funktioniert auseinanderschrauben und versuchen zu reparieren, das wird bestimmt lustig. Und am Ende polier ich die schöne Optimaschrift vorne drauf, so dass sie ganz toll glänzt und tippe irgendwas drauf. Ein neues Farbband hab ich auch schon mitgeliefert bekommen, noch eingeschweißt. Kommt aus der DDR und ist vom VEB Bürochemie Dresden.

Die Schreibmaschine selbst kommt vom VEB Büromechanik Erfurt und ihr Baujahr ist 1948. Ein Hoch auf konkrete Informationen!

Geht in Cars, wenn ihr ein Kino findet, wo er noch läuft!
18.10.06 11:50


Spagat und andere Ziele im Leben

Ich kann immer noch kein Spagat! Obwohl es ganz explizit auf meiner Liste der Ferienziele gehört. Aber ich war noch nie so weit unten wie gerade eben. Nach ewigen Dehnübungen (dank meiner neuen Ballettlehrerin kenne ich da so einige) bei James Bond Titelliedern, ging es wieder daran runter zu rutschen. Es ging relativ gut, bis auf dass es mordsmäßig wehtat, aber das tut es ja immer. Auf jeden Fall war ich tiefer unten als früher immer und es tut zwar weh, aber es tut anders weh als es noch vor einem Jahr tat. Und das ist gut, denn jetzt komm ich soweit runter, dass es überhaupt so wehtun kann wie es das jetzt tut. Krank, oder? Na wie auch immer, ich habe mir diese Ferien mal wieder vorgenommen Spagat hinzubekommen (das plane ich eigentlich schon seit Jahren und habe auch immer wieder erfolglose Versuche gestartet). Diesmal stehen die Chancen sogar höher, einfach weil es irgendwie besser klappt.


Auf meiner Liste der Ferienziele, die ich am ersten oder zweiten Ferientag erstellt habe, steht auch einiges anderes drauf, was ich noch nicht erreicht habe. Eins davon hab ich aber sogar schon hinbekommen, nämlich die Grafik bei Septdeneuf.de zu überarbeiten und neuen Code reinzubringen. Inhalt ist dann so der nächste Punkt, der auch noch auf der Liste steht. Aber guckt trotzdem mal hin, ich will Feedback ^^ Septdeneuf.de

Zeichnen steht auch auf der Liste, und ich darf stolz berichten, dass ich das sogar mehr getan hab als sonst. Einerseits ist da natürlich das Bild zwei Beiträge unterhalb, dass ich endlich fertig habe und ansonsten noch ein paar Spielerein, die ich jetzt mal präsentiere.






Das zweite ist nur eine Skizze, aber mit der hab ich dann noch ein wenig rumgespielt.



Ansonsten war ich am Wochenende von Freitag auf Samstag in meiner Geburtsstadt Freiberg, die ich seit Ewigkeiten nciht mehr gesehen hatte. Ehrlich gesagt, auch wenn es meine Geburtsstadt ist, so richtig zuhause fühl ich mich da nicht. Schon allein weil alle sächsisch sprechen und ich weiß, dass ich das auch tun würde, wenn wir da geblieben wären. Ist aber lustig zuzuhören. An einer Tankstelle gab es Brötchen und da stand "Schrippen" dran, ein ur-berlinerischer Ausdruck und wir meinten alle, dass das da nicht hinpasst. Der Verkäufer hat aber glaub ich gar nciht gerafft, was unsere Schrippendebate sollte.


Anlass meines Aufenthaltes in Freiberg war ein Ehrenkolloquium (hab ich jetzt bestimmt falsch geschrieben) zu Ehren der Professorin meiner Mutter, bei der sie ihre Doktorarbeit gemacht hat. Torsten konnte nicht mitkommen, weil er Zivildienst hatte, aber meine Mutter wollte gerne, dass zumindest ich mitkomme, und mein Vater war mit dabei. Meine Mutter musste einen Vortrag halten und war ganz ängstlich deswegen, obwohl sie sonst komplett Tagesfüllende Seminare halten kann vor wildfremden. Allerdings waren sehr viele ihrer früheren Professoren da, und andere Leute die sie auch kannte und da war sie nervöser. Der Vortrag war allerdings ein voller Erfolg, war schön gemacht und gut verständlich. Sie wurde mehrfach dafür gelobt von allen Seiten. Eine andere, die danach einen Vortrag hielt war dagegen absolut schlecht, der Vortrag war ewig lang, total langweilig und auch noch sinnlos. Einem Raum voller Metallkundeprofessoren und -doktoren muss man nicht erzählen wie die Geschichte von Magnesium aussieht. Man darf davon ausgehen, dass die das schon wissen.


Das ganze war in einem Raum der Bergakademie Freiberg, die Universität an der Frau Professorin Maia Krumnacker (um die ging es nämlich) die erste weibliche Professorin war. Inzwischen ist sie in Ruhestand. Der Raum sah irgendwie genauso aus wie unser Physikraum, nur viel größer und die Kreide (die bei den Vorträgen aber keiner benutzte, man hat ja Beamer) war dicker als bei uns. Es hüpfte noch die ganze Zeit eine rum mit einer großen Kamera und einem Riesenblitz auf dem noch irgendein Streuungsdings (besser kann man das nicht beschreiben, das sah echt seltsam aus) drauf war und machte Fotos. Die sah irgendwie meiner früheren Lateinlehrerin ähnlich. Wenn die mit einer großen Kamera und nem zerknitterten Blaser rumlaufen würde, versteht sich.


Bei der Gelegenheit fiel mir auf, dass die meisten Leute da irgendwem ähnlich sahen. Nach den Vorträgen gingen wir in einen Versammlungsraum wo Kekse auslagen und es Sekt gab. Interessanterweise ging nur eine Art von Keksen gut weg (Softcakes mit so Orangenfüllung und Schoko oben drauf), aber nur solange, bis ich den vorletzten nahm (das Ergebnis meiner zweiten "Mission Keks", eine anspruchsvolle Aufgabe, denn an den Tisch mit den Keksen ranzukommen war bei den vielen Leute nicht einfach). Danach traute sich keiner mehr den letzten Keks zu nehmen. Eine interessante Beobachtung des Verhaltens von Erwachsenen. Nachdem der Raum nur noch etwa halbvoll war, als die meisten gegangen waren erlöste ich dann gnädigerweise den Keks von seinem Leiden als letzter ungewürdigt dazuliegen.


In dem Raum war es sehr laut. Man denkt ja irgendwie, Erwachsene sind nicht so laut wie Schüler beispielsweise, aber ich glaube so laut wie es in dem Raum war, hat es noch nicht mal unsere Chaosklasse geschafft. Ich kam mir zuerst etwas deplatziert vor, da ich ja auch niemanden kannte, aber ich wurde dann den meisten Leuten vorgestellt, und einige kannten sogar einige Informationen von mir, durch den Weihnachstbrief der immer an alle möglichen Bekannten verschickt wird, der so eine Art Family Newsletter darstellt. Mir wurde immer wieder bescheinigt, dass ich ja schon so groß bin und ich wurde mindestens sechsmal gefragt, ob ich denn nicht später auch Metallkunde machen will, worauf immer die Antwort kam, dass ich noch ganz unsicher sei. Die Wahrheit ist, dass ich das nicht so gerne machen will, weil meine Eltern es schon gemacht haben. Dadurch wäre es natürlich einfacher das auch zu machen, aber ich für meinen Teil will mir lieber was eigenes aufbauen. Aber so eine lange Rede hab ich da keinem gehalten.


Ich hab mich dann eine Weile mit einer Bekannten von meinen Eltern unterhalten von der ich dank der unglaublichen Lautstärke nur so jedes dritte Wort mitbekam, aber irgendwie konnten wir doch halbwegs kommunizieren. Ich hab mir kaum einen Namern von den Leuten gemerkt, obwohl mir einige genannt worden. Ich hab dafür andere Bezeichnungen im Kopf, denn wie ich schon sagte, irgendwie sah jeder wem ähnlich. Meine Theorie ist jetzt, dass es auf der Welt nur eine begrenzte Anzahl an Aussehensschemata gibt und je mehr man rumkommt, desto mehr Leute trifft man, die gleichaussehen. Eine Rednerin sah zum Beispiel aus wie Camilla (die von Prinz Charles) ein Typ sah aus wie ein Fisch, ein anderer wie Herr Koschorke und noch einer wie Rumpelstilzchen, nur größer. Die Professorin sah eigentlich keinem ähnlich, aber sie war in ihrer Art meiner Japanischlehrerin sehr ähnlich.


Abends sind wir dann noch mit ein paar Bekannten von meinen Eltern essen gegangen, das war eigentlich ganz nett. Das waren die einzigen beiden Leute die auf der Veranstaltung waren die ich früher schon mal getroffen hatte und an die ich noch dunkle Erinnerungen hatte. Ich hätte vielleicht noch andere Leute kennen sollen, aber tat ich nicht.


Am nächsten Tag haben wir dann noch mal Camilla und ihren Mann (der leider nicht wie Prinz Charles aussah) bei uns im Hotel getroffen und danach sind wir durch die Stadt gelaufen. Freiberg ist hübsch und es gibt da ein Subways und nen edc Store. Wären wir mal da geblieben, das sind nämlich die wichtigsten beiden Dinge, die Goslar fehlen. Aber irgendwie macht in Freiberg fast alle Samstags um 12.00 oder 13.00 Uhr zu. Aber wir haben einen Sportladen gefunden, der Gymnastikbänder vorrätig hatte. So was gibt es überhaupt nicht, Läden haben die Teile nciht vorrätig. Aber der hatte. Zwar nur vier meter und nciht sechs, wie ich sonst immer benutze, aber immerhin. Wahrscheinlich war das kein Laden sondern irgendeine Erscheinung, anders kann man das nicht erklären. Jetzt hab ich noch ein grünes und ein lilanes Band meiner "Sammlung" hinzugefügt(das waren die besten Farben die sie da hatten, die Auswahl war nicht sonderlich riesig).


Dann haben wir noch ein paar Freunde von meinen Eltern überfallen (wir hatten versucht vorher anzurufen, aber sie waren nicht da gewesen), worüber diese sich sehr freuten. Mit denen haben wir dann eine Weile geredet und dann sind wir wieder weg und mein Vater wollte uns noch ein wenig was zeigen. Als wir an einem Betrieb vorbeikamen, die glaub ich irgendwas mit Kupferdrähten am Hut haben, wenn ich mich recht erinnere, wollte uns mein Vater grade erzählen, dass da ein Studienfreund von ihm arbeitet, aber aus der Aussage wurde dann: "Da arbeitet... der der da grade steht." Also haben wir angehalten und mit dem noch ein bisschen ungeplanterweise geredet. War auch ganz nett.


Auf dem Rückweg gab es dann noch einen Stau für uns, irgendwo in Sachsen Anhalt wurde an einer Brücke gebaut und dafür wurde immer mal wieder die Straße gesperrt. Da hab ich mal was gemacht, was ich sonst irgendwie noch nie gemacht hab, es stand alles, also bin ich mal aus dem Auto ausgestiegen auf der Autobahn. Auch mal was, was man mal tun sollte.


Am Sonntag waren wir dann im deutschen Erdölmuseum in Wietze, das war ganz interessant, aber ich kann nicht mehr tippen.


Ach und nochwas: auf der Liste mit Ferienzielen steht nicht, mehr Blogeinträge zu schreiben. :P Und ihr könnt euch über die Quantität eigentlich nicht beklagen, wenn man mal sieht wie lang dieser Artikel ist.


Geht in Cars, irgendwo kommt er sicher noch!

24.10.06 15:15


Lange Nacht der Zeit

Irgendwie bin ich noch nicht so richtig in Praktikumsstimmung. Macht aber nichts, weil ich nicht mal genau weiß, was Praktikumsstimmung eigentlich wäre. Ich freu mich aber drauf, gibt keine Hausaufgaben und wird bestimmt ganz interessant.

Gestern war ich bei der langen Nacht der Zeit im PTB (physikalisch technische Bundesanstalt) in Braunschweig. Da steht die große Atomuhr, die dafür verantwortlich ist, dass die Zeit die von Frankfurt aus an alle Funkuhren in Deutschland gesendet wird genau ist. Die lange Nacht der Zeit war eine Veranstaltung, bei der sich das PTB mal mehr der Öffentlichkeit zeigen wollte, mit kulturellem und wissenschaftlichem Programm und natürlich der Möglichkeit die Uhr selbst zu sehen.

Man denkt doch irgendwie, dass bei so einer Veranstaltung nicht viele Leute auftauchen, ein paar wenige interessierte, denen alles schön gezeigt wird und mit denen zusammen die Mitarbeiter dann bei der Zeitumstellung alle ein Glas Sekt trinken, oder?

Pustekuchen!

Anscheinend ist die Mentalität der Braunschweiger: Wenn irgendwas umsonst ist, nichts wie hin. Tatsächlich kostete es keinen Eintritt und die ganze Straße in der das PTB ist, war völlig zugeparkt. Und das obwohl das PTB selbst schon einen echt riesigen Parkplatz hat. Es war extrem voll. Wir meinten, dass es ja reicht, wenn man etwas später hinkommt, aber früher wär vielleicht doch besser gewesen, denn es waren viele viele andere Leute da, die wahrscheinlich genauso dachten wie wir. Und sie schienen alle interessiert zu sein.

Dass es so voll war, sorgte aber dafür, dass man aber weniger Interesse an den eigentlich sachen hatte, denn ewig schlange stehen ist auch nicht so toll. Letztendlich haben wir uns von dem Drumherum Programm nicht viel angeguckt, aber bei der Atomuhr waren wir, wo man echt lange anstehen musste. Ich hab auch schöne fotos gemacht, die ich hochladen würde, wenn denn mein finder grade nciht dauernd mist bauen würde.

Die Uhr sieht nciht ganz so science fiction mäßig aus, wie ich erwartet hätte, war aber trotzdem beeindruckend. Ganz bis zur Zeitumstellung blieben wir dann nicht, aber es war doch eine ganz netter veranstaltung. Als wir kamen gab es auch grade ein Feuerwerk, von dem ich auch einige schöne fotos gemacht habe.

Meine uhr, die immer falsch geht, geht jetzt übrigens nach Atomuhr, wollte ich nur mal sagen. Da sie aber selber keine Atomuhr ist, hält das richtiggehen wahrscheinlich nur so eine woche (so wie ich meine uhr da kenne).

Auf dem Rückweg hat es geschüttet wie aus Eimern, was nciht unbedingt hilfreich war.

Und morgen geht dann erstmal Praktikum los, da geht es auch um science fiction mäßge technik.

Schlaft schön!
29.10.06 22:15


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